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LZN beliefert Polizei und Justiz in Bayern

Die 100.000 ist geknackt: Nach Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern setzt jetzt auch der Freistaat Bayern auf das LZN. Alle 33.000 bayerischen Beamtinnen und Beamte aus Polizei und Justiz erhalten ihre Dienst- und Schutzkleidung zukünftig aus Niedersachsen. Rund 100.000 Uniformträger aus sechs Bundesländern - von Polizei, Justiz und Forsten über Ordnungsämter und Stadtpolizeien bis hin zur Bundesanstalt für den Güterkraftverkehr - werden damit fortan vom LZN ausgestattet. Mehr noch: Sie alle können auf einen hochmodernen Webshop zurückgreifen und müssen sich für ihre Beschaffungen nicht mit der zunehmenden Komplexität des Vergaberechts beschäftigen.

Ein zwischen dem Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und seinem bayerischen Amtskollegen Joachim Herrmann zunächst für eine Laufzeit von fünf Jahren geschlossener Vertrag regelt: Bereits im Dezember 2016 soll die Auslieferung beginnen. Pistorius: „Dieser Auftrag ist eine tolle Bestätigung der erfolgreichen und zuverlässigen Arbeit, die das LZN seit inzwischen über zehn Jahren auch weit über die Landesgrenzen Niedersachsens hinaus leistet. Darüber freue ich mich sehr, ich habe mir ja erst vor wenigen Monaten selbst ein Bild von der Arbeit des LZN gemacht. Das bayerische Innenministerium hat sich mit dem Logistik Zentrum Niedersachsen für einen sehr verlässlichen Geschäftspartner entschieden."

Auch Herrmann zeigt sich überzeugt. Er sieht in der Kooperation mit dem Logistik Zentrum Niedersachsen „die größtmögliche Sicherheit für eine professionelle Einführung der neuen Uniform bei unseren 33.000 Uniformträgern in Polizei und Justiz". Die Kooperation sei erheblich kostengünstiger, als wenn Bayern selbst eine entsprechende Organisation aufbauen müsste.

Geschäftsführer Frank Hintze sieht noch einen weiteren Grund zur Freude: „Derzeit sind 90 Mitarbeiter fürs LZN tätig. Angesichts dieses neuen Großauftrags haben wir die Möglichkeit, sieben neue Beschäftigte einzustellen. Ich freue mich sehr, dass es uns somit gelingt, wertvolle Arbeitsplätze in der Region Südniedersachsen neu zu schaffen."

 
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